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Bufdi oder BFD?

Eure Zukunft bei uns!

Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) bietet für interessierte Menschen die Möglichkeit, sich in vielfältigen Einsatzbereichen zu engagieren.

Er richtet sich an junge Menschen, die ihre Schulpflicht erfüllt haben aber auch an ältere, für die eine Teilzeitbeschäftigung möglich ist. „Wer zum Beispiel im Sommer mit der Schule fertig ist und im kommenden Jahr etwas gemeinnütziges machen möchte, ist hier genau richtig“, sagt Gemeindejugendpfleger Sönke Deitlaff.

Mit dem BFD gibt es die Möglichkeit Einblicke in den Sozialen Bereich zu bekommen, in der Regel für eine Dauer von sechs bis maximal 18 Monaten. Während dieser Zeit erhalten die Freiwilligen ein Taschengeld und werden sozialversichert. Als Begleitung werden Bildungsseminare angeboten.

Als Aufgabe im BFD ist die Unterstützung der pädagogischen Kräfte vorgesehen, zum Beispiel bei der Betreuung im Jugendtreff, in der Kindergruppe oder bei Projekten. Außerdem soll bei hauswirtschaftlichen oder hausmeisterlichen Tätigkeiten unterstützt werden. „

Die Gemeinde Algermissen ist kinder-, jugend- und familienfreundlich. Wir möchten mit dem BFD einerseits die Qualität in unseren Einrichtungen weiter verbessern, andererseits aber auch Menschen die Möglichkeit geben sich für eine gewisse Zeit für Kinder und Jugendliche einzusetzen und interessante Erfahrungen zu sammeln,“ sagt Frank-Thomas Schmidt, Allgemeiner Stellvertreter des Bürgermeisters.


Bericht aus der Praxis vom Bundesfreiwilligendienstleistenden Joey Rehkopf:
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Schule, und was dann? – Bundesfreiwilligendienst als Chance!

Diese Frage beschäftigte mich während meiner Schulzeit vermutlich mehr, als der eigentliche Unterrichtsstoff. Jeden Tag wurde man von Verwandten, Lehrern und Mitschülern daran erinnert, dass man sich unbedingt sofort um seine Zukunft kümmern müsste, damit man später überhaupt noch Chancen auf dem Arbeitsmarkt hätte.

Ich aber war der Meinung, dass man sich ruhig ein Jahr Zeit nehmen und sich engagieren sollte, bevor Studium oder Ausbildung beginnen.

Doch mittlerweile fächert sich auch hierfür ein breites Spektrum auf: Geht man zur Bundeswehr? Kann man es sich leisten ein Jahr im Ausland zu verbringen? Bewirbt man sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr? Viele meiner Freunde schlugen einen der genannten Wege ein, ich jedoch entschied mich für etwas anderes.

Seit September letzten Jahres arbeite ich als Bundesfreiwilligendienstleistender (kurz= BuFDi) bei der Jugendpflege Algermissen. Doch wieso gerade BuFDi? Der Bundefreiwilligendienst in der Gemeinde Algermissen lässt mich zum einem in viele verschiedene Tätigkeitsfelder der Gemeinde blicken, zum Beispiel in Politik und Verwaltung, jedoch auch in die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Zum anderen besteht er auch aus vielen verschieden Tätigkeitsfeldern.

Mein Arbeitsbereich erstreckt sich über die Kinderbetreuung in Kindergarten und Hort bis zu Planungsaufgaben für Freizeiten, unseren internationalen Jugendaustausch mit unserer polnischen Partnergemeinde Kijewo- Królewskie, die Arbeit mit ehrenamtlichen Jugendleitern, Begleitung und Unterstützung von geflüchteten Menschen und das Mitwirken in einer unserer Projektgruppen, wie z. B. „Demokratie und Toleranz“. Die Arbeit als BuFDi kann durchaus anstrengend sein, jedoch macht sie mir auch sehr viel Spaß.

Alles in allem ist der Bundesfreiwilligendienst eine vielseitige Möglichkeit sein Übergangsjahr zwischen Schule und weiterem Berufsleben zu gestalten. Schon kurz nach Abschluss der ersten Hälfte des Jahres innerhalb des BuFDis kann ich sagen, dass ich unglaublich viele neue Erfahrungen gemacht und viele nette neue Kolleginnen und Kollegen kennengelernt habe. Ich kann den Bundesfreiwilligendienst in der Gemeindejugendpflege Algermissen nur weiterempfehlen!